Bauberatung

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DAS HAUS

Trocknen, einfrieren, einlegen: So lassen sich Kräuter konservieren (Wed, 16 Aug 2017)
Trocknen, einfrieren, einlegen: So lassen sich Kräuter konservieren Haushalt & Kochen Thomas Helbing Mi, 08/16/2017 - 10:52 Kräuter in Töpfen Ob im Beet oder im Topf: Jetzt ist Haupterntezeit für Sommerkräuter wie Thymian, Rosmarin, Melisse und Co. © istock/letterberry
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Alte Bauernhof-Schönheit freigelegt (Fri, 09 Jun 2017)
Alte Bauernhof-Schönheit freigelegt Alte Bauernhof-Schönheit freigelegt 8 Bilder Terrasse Fotogalerie starten Frühstück: Auf der Ostseite, abgewandt von der Straße, lässt es sich morgens im Sonnenschein prima am großen Tisch frühstücken. © Michael Kretzer Alte Bauernhof-Schönheit freigelegt Terrasse Frühstück: Auf der Ostseite, abgewandt von der Straße, lässt es sich morgens im Sonnenschein prima am großen Tisch frühstücken. © Michael Kretzer Galerie Galerie: Mittelpunkt und Herz des Hofs ist das Erdgeschoss der Scheune. Lichtdurchflutet und groß bietet es ausreichend Platz für die Küche, den großen Esstisch und das Wohnzimmer. © Michael Kretzer Ofen Ofen: Die selbstgebackene Pizza genießt Kultstatus. Natürlich bei den Kindern – und bei allen Besuchern. © Michael Kretzer Schlafzimmer Beide gleich: Um Streitigkeiten vorzubeugen, wer das schönere Zimmer bekommt, wurden die Elternzimmer genau gleich gestaltet. © Michael Kretzer Gang Galerie: Ein Luftraum kostet zwar Platz, schenkt einem dafür aber große, helle Räume und schafft einen spontanen Blick- und Zuruf-Bezug zwischen den Etagen. © Michael Kretzer Deko Detail: Süße Idee, den Stein aus der Wand für eine Kerze stehen zu lassen. © Michael Kretzer Wohnbereich Vielfalt: Jeder findet sein Plätzchen, ob in gesellig großer Runde oder zurückgezogen in einem der zahlreichen Zimmer. © Michael Kretzer Außenansicht Regional: Typisch für die Hocheifel - der Winkelhof und die Grauwacke - mit dem Naturstein wurden die Wände gemauert. © Michael Kretzer Terrasse Galerie Ofen Schlafzimmer Gang Deko Wohnbereich Außenansicht dru_admin Fr, 06/09/2017 - 12:23 Mit viel Eigenleistung schafften es die Familien Hermes und Linneweber im Budget zu bleiben, und sahen deshalb den Bauernhof schon während des Umbaus mit anderen Augen. Neu verliebt! Die drei Geschwister Hermes/Linneweber kennen jedes Detail des alten Winkelhofs und die Umgebung des 193-Einwohner-Dorfes Dorsel bestens. Mehr Eifel geht nicht. Und das ist gut so. In den 1970er Jahren kaufte der Vater das Gebäude, und fortan verbrachte die fünfköpfige Familie viele Wochenenden des Jahres und die Ferien hier. Wochenendrefugium Die Familienbande umfasst derzeit 14 Personen. Das Steinhaus mit seinen 74 Quadratmetern war schon lange viel zu klein, um sich hier zu treffen, ohne einander auf die Nerven zu gehen. Man überlegte lange, wie und in welchem Kostenrahmen es möglich sei, den Hof so umzubauen, dass die Tradition der Familienwochenenden fortgeführt werden kann. Regional denken Die Architekten Andrea Denzer und Georg Poensgen kehrten nach dem Studium wieder zurück in die Heimat. Sie haben eine Sprache entwickelt, die sich auf die alten Gebäude und die Materialien der Region bezieht. Die Häuser des Duos verbinden das Traditionelle mit dem Modernen und fügen sich deshalb in ihr Umfeld ein, als wären sie schon immer da gewesen. Genau das, was die drei Geschwister für ihren Hof suchten. Nach dem Kennenlernen und Besichtigen war klar: Mit diesen beiden Planern möchten wir unseren Umbau angehen. Zurückführen Als die Architekten das Steinhaus und die Scheune zum ersten Mal sahen, erkannten sie sofort, dass es viel zu tun geben würde. In den 1970er Jahren hatten Zimmerleute anlässlich der Erneuerung des Scheunendachs das Fachwerk-Ständerwerk neu aufgebaut, das dann mit Tuffstein ausgemauert wurde. Die original Fachwerk-Wand war damals nicht mehr zu retten. Die zur gleichen Zeit aufgetragenen Putzschichten am Haus hatten die Geschwister bei der Renovierung bereits abgetragen und die Fassade gereinigt, so dass die ursprüngliche Grauwacke-Fassade zu Tage trat. Dem Ensemble wieder ein Gesicht zu geben und die Gestaltungsqualität ablesbar zu machen, war das Ziel von Denzer und Poensgen. Innen ordneten sie die Funktionen neu, und außen erhielten die beiden Gebäude ihren ursprünglichen Glanz zurück. Selber machen In der Planung für die Renovierung konnten die Architekten Eigenleistungen mit einplanen. Denn der Schwager Eric Linneweber bringt als Dachdeckermeister viel Baustellen-Erfahrung und handwerkliches Geschick mit. Gemeinsam legte die Familie den Naturstein frei und übernahm auch die neue Holzverkleidung der Scheune. Das kostete Andrea Denzer zwar zu Beginn einiges an Überzeugungsarbeit, denn trotz der Bereitschaft, selbst mit anzufassen, stellte diese größere Maßnahme die Familie vor die Frage: Schaffen wir das wirklich alles selbst? Dem Schwager war klar, dass dafür viele Wochenenden draufgehen würden. Heute allerdings schwelgen die mittlerweile gut befreundeten Architekten mit der Familie bei einem Krug Bier über diese Erinnerung und sind sich einig: Die Mühe hat sich mehr als gelohnt! Besonders stolz macht es beide, dass sich im Ort und der Region einige Nachahmer fanden, die ebenso behutsam renoviert haben. Neu geordnet! Steinhaus: Zuvor kleinteilig, verbaut und ohne Verbindung zur Scheune, bietet dieser Gebäudeteil nun Platz für die Badezimmer, ein Schlafzimmer im OG und ein abgetrenntes Wohnzimmer. Scheune: Ganz klar der neue Mittelpunkt: die große Wohnküche. Hier trifft man sich, kocht und isst zusammen, setzt sich zum Spielen und Quatschen ins Sofa oder an den Tisch. Der Luftraum reicht bis unter das Dach und verbindet das EG und OG über eine Galerie. Das Raumgefühl, die Ausblicke in den Hof und den Garten lassen eine besondere Atmosphäre entstehen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit Chance zur Kommunikation bietet. Im OG ordnen sich die Schlafzimmer für Eltern und Kinder um die Galerie. Transformation: Statt des Scheunentors lässt eine große, öffenbare Glasfront Licht und Luft in die Wohnküche. Die Abmessungen sind identisch zum alten Tor, und so fügt sich die Front ein, als sei sie schon immer da gewesen Daten & Fakten: Wohnfläche: 189 Qudratmeter Bewohner: maximal 14 Baukosten: 220.000 Euro Alte Bauernhof-Schönheit freigelegt 2 Bilder EG Fotogalerie starten Erdgeschoss des Hauses © Andreas Schiebel Alte Bauernhof-Schönheit freigelegt EG Erdgeschoss des Hauses © Andreas Schiebel OG Obergeschoss des Hauses © Andreas Schiebel EG OG Baudaten Wohn- und Nutzfläche: 189,00 qm ohne Einliegerwohnung reine Baukosten (Gruppe 300/400): 220.000,00 € ohne Nebenkosten und Planungshonorar Planung Büro: Denzer & Poensgen Website: www.denzer-poensgen.de
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